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Laubbäume

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Der Spitzahorn

Spitzahorn mit Früchten
Spitzahorn mit Früchten
Ein Baum, der gesellig mit vielen anderen Arten in Mischwäldern vorkommt - reine Spitzahornbestände gibt es praktisch nicht. Als Zier- und Alleebaum ist er bekannt, wegen seiner Anspruchslosigkeit und Unempfindlichkeit gegen Luftverschmutzung geschätzt. Seine Durchschnittsgröße liegt zwischen 15 und 20 Metern, doch es gibt auch 30 Meter hohe Exemplare. Der Spitzahorn kann beinahe 150 Jahre alt werden.

Blüten des Spitzahorn
Blüten des Spitzahorn
Die Form des Blattes hat dem Baum zu seinem deutschen Namen verholfen: Er ist mehrfach (meist fünffach) gelappt, jeder Lappen auszipfelnd in mehrere Spitzen. Die Blätter entfalten sich von Mitte April an; wenige Tage zuvor hat der Baum schon zu blühen begonnen. Die gelblichen Blüten sind in Doldenrispen angeordnet: überwiegend zwittrige Blüten, mit Staubbeuteln und stempeln. Bei den am Rand der Doldenrispe stehenden Blüten fehlt meist der weibliche Teil der Zwitterblüte, der Stempel, oder er ist verkümmert. Insekten übertragen den Blütenstaub auf die Narben der Stempel. Nach der Bestäubung und der anschließenden inneren Befruchtung bilden sich aus jedem Fruchtkörper zwei Früchte; dabei wird die Wand jedes Fruchtfachs zu einem Flügel für jede Nuß. Bei der Fruchtreife spaltet sich die Doppelfrucht in zwei einsamige Teilfrüchte mit je einem Flügel. Die geflügelten Teilfrüchte fallen in gleitenden Drehbewegungen herab und werden mit Hilfe des Windes weit verbreitet.

Das helle, etwas gelblich-rötliche Holz des Spitzahorns ist hart und wird für Möbel und Drechslerarbeiten verwendet.

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