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Wildwald Voßwinkel
Er liegt südwestlich von Voßwinkel, einige Kilometer vom Westrand
des Naturparks Arnsberger Wald entfernt. Dort gibt es Hirsche, Rehe und Muffelwild,
aber auch (geschützte) Ameisennester, um auf die Waldameise als wichtigen
Vertilger von Forstschädlingen aufmerksam zu machen. Und einen Natur-Kletterwald
mit Parcours unterschiedlicher Schwierigkeit.
Spass
im Freizeitpark.
Bilsteinhöhle
An der Straße von Warstein nach Warstein-Hirschberg (im Naturpark Arnsberger
Wald) beginnt zwei Kilometer hinter Warstein ein Wanderweg, der Sie in einer
Viertelstunde zur südlich gelegenen Bilsteinhöhle bringt. Die Tropfsteinbildungen
dieser 400 Meter langen Höhle sind die halbstündige Führung
unbedingt wert. Unterhalb der Bilsteinhöhle liegt ein Wildpark, in dem
Sie Rot-, Schwarz- und Damwild füttern können. Unser Wandervorschlag
auf den Seiten 446/447 führt Sie zu dieser Höhle.
Balver Höhle
Eine bedeutende prähistorische Fundstelle ist die Balver Höhle.
Nicht nur steinzeitliche Werkzeuge hat man dort entdeckt, sondern auch Knochenreste
von Mammut, Höhlenbär, Wolf und Wollnashorn.
Karl-May-Bühne
Bei Lennestadt-Elspe steht die wohl größte Freilichtbühne
Europas. Hier werden von Juni bis Ende September Karl Mays Apachen-Abenteuer
und Wildwest-Phantasien in Szene gesetzt: Tomahawks schwirren, Indianer rauchen
Friedenspfeifen mit den Bleichgesichtern, Schurken finden ihre Strafe, brave
Siedler ihr Mädchen - und Old Shatterhand ballert mit dem Bärentöter.
Freilichtbühne Hallenberg
Ein Felsenboden, 84 Meter breit, gelegen im Rothaargebirge bei Hallenberg.
Von Juni bis Anfang September werden hier, in überaus naturgerechtem
Rahmen, Märchenspiele und Volksstücke aufgeführt; man spielt
fast täglich - Schließtage gibt es so gut wie keine.
Bensberger Schlösser
In Bensberg gibt es zwei Schlösser zu besichtigen. Das Alte Schloss stammt
aus dem 12. Jahrhundert. 1967 wurde daran das neue Rathaus angebaut. Das zweite
Schloss mit seinem machtvollen Kuppelturm wurde 1706 bis 1710 erbaut.
Wiehler Tropfsteinhöhle
Sie liegt im Bergischen Land gleich südlich von Wiehl - an der Straße
nach Nümbrecht. Die Gänge in dieser unterirdischen Welt sind insgesamt
anderthalb Kilometer lang. Gleich bei der Höhle hat man ein kleines Wildgehege
eingerichtet; außerdem beginnt dort auch ein Waldlehrpfad.
Schloss Berleburg
Ein dreiflügeliges Renaissanceschloss mit sehenswerter Waffensammlung
und einem sehr schönen Park mit prächtigem Baumbestand. Es liegt
in der Oberstadt von Bad Berleburg, die vom 15. bis zum 19. Jahrhundert die
Residenz der Grafschaft Sayn-Wittgenstein-Berleburg war.
Der Europäische Fernwanderweg E1
Er führt über Blankenrode, Adorf und Niedersfeld durch den Naturpark
Diemelsee. Weiter geht es über Oberkirchen, Bad Berleburg und Laasphe
quer durch den Naturpark Rothaargebirge .Aber natürlich ist er noch ein
wesentliches Stück länger: Der Europäische Fernwanderweg E
1 endet erst in Genua.
Rot-
und Rehwild in den waldreichen Mittelgebirgen wird im Winter gefüttert,
um Verbissschaden zu vermeiden.
Der Naturpark Bergisches Land
Geologisch betrachtet, gehört das Bergische Land zum Rheinischen Schiefergebirge.
Vom Rhein steigt es terrassenförmig zum Sauerland an. Die Heidemoore,
die sich vielfach in den Niederungen der Flüsse auf kalkarmen, tonigen
Böden gebildet haben, machen einen beträchtlichen Teil des Naturparks
aus. Etwa ein Drittel des Gebietes ist bewaldet: In tieferen Lagen herrschen
Laubwälder
mit Hainbuchen,
Birken
und Eichen
vor, in den Hochlagen wächst vor allem Nadelwald mit Fichten,
Douglasien
und Lärchen.
In den tiefeingeschnittenen Schluchten gedeihen auch Ahorn
und Eschen.
Ein großes zusammenhängendes Waldgebiet ist der Nutscheid zwischen
Windeck-Dattenfeld und Ruppichteroth. Die Straße, die diese beiden Orte
verbindet, führt mitten durch den Nutscheid. Im Osten des Naturparks
liegt Reichshof-Eckenhagen, an dessen Ortsausgang ein interessanter Waldlehrpfad
beginnt, flankiert von allerlei Schaukästen und Schaubildern. Dort ist
zuweilen auch noch ein Kohlenmeiler in Betrieb.
Das Lennegebirge
Zwischen Iserlohn im Nordwesten und Lennestadt im Südosten erstreckt
sich das Lennegebirge - ein Mittelgebirgszug, dessen östlicher Teil bereits
zum Naturpark Homert gehört.
Im nordwestlichen Teil dieser Landschaft liegt das berühmte Felsenmeer
von Hemer: ein Naturschutzgebiet mit wuchtig-wilden Felsblöcken, verschiedentlich
gezeichnet durch Abdrücke von Muscheln, Schnecken, Korallen und Krebstieren.
Das Gebiet ist nicht groß: 800 Meter lang, höchstens 200 Meter
breit. Im Schatten schöner alter Buchen, auf teilweise feuchtem Boden,
gedeihen Moose und Farnarten, auch für Schluchtwälder typische Pflanzen
wie die Hirschzunge. Man kann hinabsteigen in dieses steinerne Meer und dem
Pfad folgen, der sich zwischen den Felsen durchwindet. In den zahlreichen
Höhlen haben Fledermäuse ihre Winterquartiere. Am Westrand des Felsenmeeres
liegt die Heinrichshöhle: Dort ist unter anderem das Skelett eines Höhlenbären
ausgestellt (geöffnet: März bis November täglich; Januar und
Februar nur an den Wochenenden).
Außer
Schwarzkitteln ist im Wildgehege der Stadt Warstein auch Rot- und Damwild zu
sehen. Im nahen Bilsteinfelsen gibt es mehrere Höhlen, die in prähistorischer
Zeit bewohnt waren.
Im
Ebbegebirge
Ausführliche Informationen hierzu auf den nächsten Seiten.
Der Naturpark Homert
Der Park ist benannt nach dem Berg Homert westlich von Eslohe, einem 656 Meter
hohen Buckel. Den Naturpark Homert kennzeichnen ausgedehnte Fichtenwälder,
Bachläufe, tiefeingeschnittene Täler und steile Hänge. Diese
Wälder bieten vielen Vogelarten Lebensmöglichkeiten, genau wie die
beiden großen Stauseen: der Sorpesee im Westen und der Hennesee im Osten.
In den Waldungen leben Reh- und Schwarzwild, Füchse,
Dachse und Marder. Der Sorpesee wird von vielerlei Wasservögeln als Winterquartier
aufgesucht.
Der Naturpark Diemelsee
Mehr als die Hälfte dieses Naturparks ist bewaldet. Da gibt es Fichtenwälder,
Schluchten mit Bergahorn
und Bergulmen,
aber auch ausgedehnte Buchenwälder, in denen Rot- und Muffelwild zu Hause
ist. Die höchsten Berge liegen im Westen: der 843 Meter hohe Langenberg
und der ebenso hohe Hegekopf (südwestlich von Willingen) sowie der Ettelsberg
(südlich von Willingen), auf dessen 838 Meter hohe Kuppe ein Sessellift
hinauffährt. Ganz in der Nähe, südlich von Willingen-Usseln,
entspringt die Diemel; sie ist wenige Kilometer flussabwärts gestaut
- zum schön gelegenen Diemelsee.
Südwestlich von Willingen dann das Naturschutzgebiet Neuer Hagen, eine
78 Hektar große, 800 Meter hoch gelegene Fläche mit Tundrenflora.
Dort wachsen Rentierflechten und Isländisch Moos, Bärlapp, Birken
und Krüppelkiefern, Eberesche,
Ginster und Heidenelken. Aber auch ausgedehnte Heideflächen gibt es,
mit Heidel- und Preiselbeeren.
Der Naturpark Rothaargebirge
Das Rothaargebirge gehört zu Deutschlands schönsten Waldlandschaften:
Zwischen Bergkuppen und tief eingeschnittenen Tälern, zwischen Hochflächen
und Wiesenauen findet der Wanderer immer wieder reizvolle Aussichten. Ausgedehnte
Fichtenwälder wechseln ab mit lichten, weiträumigen Buchenbeständen.
Das ganze Gebiet ist reich an Wild.
Das Siegerland
Den imposantesten Blick über diese vielgestaltige, größtenteils
waldreiche Landschaft haben Sie vom Aussichtsturm auf dem 499 Meter hohen
Pfannenberg, südlich von Eiserfeld. Für den Fußweg von Eiserfeld
bis zum Turm brauchen Sie etwa eine halbe Stunde.
Zwischen Burbach und Lippe erstreckt sich, parallel zur Straße, zwischen
steilen Waldhängen eines der schönsten Täler der Gegend: das
Buchhellertal. Übergroße Basaltblöcke rieselt, plätschert
und rauscht der Bach talwärts.