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Spinnen und andere niedere Tiere

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  • Schnecken mit durchsichtigem Gehäuse

Schnecken mit durchsichtigem Gehäuse

Des weiteren zählen zu den Tierchen, die der Volksmund Tausendfüßler nennt, die Hundert-füßler, oft anzutreffen unter Steinen oder alter Baumrinde. Im Gegensatz zu den Doppelfüßlern sind die Hundertfüßler schnelle, gewandte Jäger, deren Nahrung aus anderen Gliedertieren wie Insekten und Spinnen besteht. Am bekanntesten ist der etwa drei Zentimeter lange Steinkriecher. Auch der Erdläufer, ein dünnes, äußerst bewegliches Tier, das sich im Bodenstreu umherschlängelt, jagt Beute: nämlich vorzugsweise kleine Regenwürmer.

Weniger ergriffen als angewidert, begegnet der Spaziergänger den Massen von Schnecken, die an warmen regnerischen Sommertagen über die Waldwege kriechen. Am auffälligsten: die Rote und Schwarze Wegschnecke, beide ohne äußerlich sichtbares spiraliges Schneckenhaus. (Dieses Gehäuse ist bei ihnen reduziert bis auf ein kleines Kalkplättchen, versteckt unter der Haut.) Als Allesfresser tragen auch die Schnecken recht erheblich zur Bodenbildung bei. Weniger ins Auge springend, weil miniaturhaft, sind die Glanzschnecken. Ihr glasartiges Gehäuse ist transparent genug, daß man den Schneckenleib unschwer im Innern erkennen kann. Sie leben unter Laub, Rinde oder morschem Holz und ernähren sich von verrottenden Pflanzenteilen und Pilzen. Die bei uns vorkommenden Arten sind recht winzig: kaum pfenniggroß.

Die Baumschnecke, wahrscheinlich die meistverbreitete Gehäuseschnecke Mitteleuropas, frißt Kräuter und Beeren, aber auch Pilze und das Laub der Bäume. Den Nutzen der Humusbildung macht nicht die einzelne Schnecke - den macht die Masse.


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