Der deutsche Wald kann mehr als rauschen

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Vögel

Kapitel in: Vögel

Der Waldkauz

Aufgelockerte Waldungen, Parks, Auwälder , aber auch baumreiche Wohnsiedlungen sind die Lebensräume des Waldkauzes, der häufigsten Eulenart Mitteleuropas. Auffallend sind seine großen, schwarzbraunen Augen.Waldkäuzekommen in einer braunen und einer grauen Farbphase vor, die vom Geschlecht unabhängig ist. Wie bei allen Eulen ist auch hier das Weibchen größer als das Männchen. Früh im Jahr schon hört man in klaren Nächten den weitschallenden, heulenden Gesang des Männchens; er klingt wie »Huuh -hu huuuuuuuuu« , mit einem langgezogenen Tremolo am Ende. Einen zweiten Ruf -ein gellendes, auffallendes »Kjuwitt« -bringen sowohl Männchen wie Weibchen hervor. Als Brutplätze dienen dem Waldkauz große Baumhöhlen, geräumige

Nistkästen, »leerstehende« Horste größerer Vogelarten, verlassene Fuchs- und Dachsbaue, aber auch geschützte Stellen am Boden. Solange das Weibchen die weißen Eier bebrütet, wird es vom Männchen gefüttert. Die Nahrung des Waldkauzes besteht hauptsächlich aus Mäusen, Ratten und anderen Kleinsäugern sowie aus kleinen Vögeln, Fröschen und Insekten.

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