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Kräuter

Kapitel in: Kräuter

Der Stinkende Storchschnabel

Stinkender Storchschnabel

Stinkender Storchschnabel - Bildquelle: Ernst Klett VerlagStinkender Storchschnabel

Eine außerordentlich schattenverträgliche Pflanze - sogar in Höhleneingängen gedeiht sie noch. Hauptsache, der Ort ist feucht und nährstoffreich. Die Blätter des Storchschnabels sind zusammengesetzt aus drei bis fünf stark gegliederten Teilblättchen, deren Flächen sich mit Hilfe von Gelenken genau auf den größten Lichteinfall einzustellen vermögen. Die Stengel der unangenehm riechenden, halbmeterhohen Pflanze schimmern leicht rötlich, die rosa Blüten (sie bestehen aus fünf Kelch-, fünf freien Kron- und zehn Staubblättern) erscheinen vom Mai bis zum September. Die Frucht des Storchschnabels (der auch Ruprechtskraut heißt) hat eine sehr charakteristische Form: Die fünf miteinander verwachsenen Fruchtblätter laufen zu einem langen Schnabel aus, und die Frucht selbst ähnelt, vom Kelch umgeben, einem Reiher- oder Storchenkopf - so kam die Pflanze zu ihrem Namen. Bei ihrer Reife reißen die Fruchtblätter schlagartig ab, wobei der Samen weit fortgeschnellt wird.

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